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Alternative Medizin: Dermatologie: Wellness für die Haare

Veröffentlicht am Dienstag 29 September 2015 15:29:47 von aschilke
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Ab September ist die nächste Generation der innovativen Haarbürsten mit Massagefunktion nach den Prinzipien der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) des Münchener Labels ikoo im Handel oder unter ikoo–brush.com erhältlich. Auch die neue, weiterentwickelte Bürste bleibt dem bewährten ikoo-3F-Prinzip treu und bietet drei Funktionen auf einen Streich: 1. Kämmen, 2. Entknoten, 3. Massieren.

Die neuen ikoo Bürsten 2.0 sind technisch erneut eine kleine Revolution. Im Fokus steht dabei die so genannte „Chessboard Function“ – eine ganz neuartige 4x4- Borsten-Anordnung im Schachbrettmuster. Sie ermöglicht ein super leichtes Durchkämmen bei wirklich jeder Haarstruktur, passt sich jeder Kopfform sofort individuell an und besitzt eine nochmals optimierte Massagefunktion.


Neues aus der Medizin: Augenheilkunde: Multiple Sklerose - Warum die Erkrankung oft zuerst zum Augenarzt führt

Veröffentlicht am Dienstag 15 September 2015 14:25:53 von aschilke
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Plötzlich schmerzt ein Auge, wenn es bewegt wird, wenige Tage später folgt eine Sehverschlechterung. Mit solchen Beschwerden kann sich eine Multiple Sklerose bemerkbar machen, an der in Deutschland jährlich etwa 2.500 Menschen erkranken, davon 70 Prozent Frauen im Alter zwischen 15 und 45 Jahren. Auf der Vorab-Pressekonferenz zum 113. Kongress der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft (DOG) erläutern Experten, warum die Erkrankung häufig beim Augenarzt erkannt wird.

Die Multiple Sklerose (MS), eine Erkrankung von Gehirn und Rückenmark, beginnt häufig als Entzündung des Sehnerven, der das Auge mit dem Gehirn verbindet. „Wir bezeichnen diese Entzündung auch als Optikusneuritis“, erläutert Professor Dr. med. Karl Ulrich Bartz-Schmidt, Kongress-Präsident und Ärztlicher Direktor der Universitäts-Augenklinik Tübingen. Sie stört den neuronalen Datenfluss vom Auge zum Gehirn, die Folge ist eine charakteristische Sehstörung.

„Die Bilder werden dunkler, die Farben als verändert und blass empfunden“, erläutert Professor Dr. med. Klaus Rüther, Spezialist für neuroophthalmologische Erkrankungen in Berlin. In Kombination mit dem Schmerz wird dies als bedrohlich empfunden. „Die Betroffenen befürchten instinktiv, dass sich die Sehstörung nicht von allein bessert und besorgen sich einen Termin beim Augenarzt“, so Rüther.


Neues aus der Medizin: Augenheilkunde: Sehschwächen sind in Deutschland viel häufiger als bisher vermutet

Veröffentlicht am Dienstag 01 September 2015 15:00:43 von aschilke
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Gutenberg-Gesundheitsstudie der Universitätsmedizin Mainz liefert erstmals fundierte Zahlen zur Häufigkeit von Schwachsichtigkeit in Deutschland

Rund 5,6 Prozent der Deutschen im Alter von 35 bis 44 Jahren leidet an als Amblyopie bezeichneter starker Schwachsichtigkeit, die durch Sehhilfen nicht mehr zu korrigieren ist. Das ist deutlich mehr als von Studien aus anderen Ländern bekannt. Amblyopie hat ihren Ursprung im Säuglings- oder Kindesalter und kann auch nur in jungen Jahren erfolgreich durch Behandlung beseitigt werden. Jede zweite Amblyopie entsteht durch im Kleinkindesalter nicht korrigierte Brechkraftfehler wie beispielsweise Kurzsichtigkeit, Weitsichtigkeit oder Stabsichtigkeit oder unterschiedliche Brechkraft beider Augen. Zu diesem Ergebnis kommen Wissenschaftler der Augenklinik der Universitätsmedizin Mainz. Sie werteten Daten der populationsbasierten Gutenberg-Gesundheitsstudie aus und fanden heraus: Bei 48 Prozent der Betroffenen lässt sich die Amblyopie auf eine unterschiedliche Fehlsichtigkeit beider Augen (Anisometropie) zurückführen. Rund 23 Prozent entwickelten Schwachsichtigkeit, weil sie von Geburt an schielten (Strabismus). Bei 18 Prozent ist eine Kombination aus Schielen und Fehlsichtigkeit ausschlaggebend. Diese Daten sind vor allem deswegen wichtig, weil es in Deutschland noch immer kein augenärztliches Vorsorgeprogramm für Kinder gibt.

Die sog. Okklusionstherapie (Abdeckung des Führungsauges) hilft doch, wie die Wissenschaftler der Universitätsmedizin Mainz jetzt herausfanden (Quelle „Universitätsmedizin Mainz, Dr. Heike Elflein“)
Die sog. Okklusionstherapie (Abdeckung des Führungsauges) hilft doch, wie die Wissenschaftler der Universitätsmedizin Mainz jetzt herausfanden. Quelle „Universitätsmedizin Mainz, Dr. Heike Elflein“

„Zu spät oder unbehandelt bleibt eine Amblyopie, auch Schwachsichtigkeit genannt, eine lebenslange Bürde. Das Risiko für einen beidseitige schwere Sehbehinderung oder gar den Verlust des besseren Auges ist bei Patienten mit einseitiger Amblyopie zwei- bis dreimal höher als bei Personen ohne Amblyopie“, sagt der Direktor der Augenklinik und Poliklinik der Universitätsmedizin Mainz, Univ.-Prof. Dr. Norbert Pfeiffer. Die Behandlung einer Amblyopie muss daher frühzeitig begonnen werden – nämlich deutlich vor dem siebten Lebensjahr. Je älter das Kind und je weiter fortgeschritten die sogenannte visuelle Reifung bei Therapiebeginn ist, desto unwahrscheinlicher ist ein Therapieerfolg.


Neues aus der Medizintechnik: Onkologie: Neue PET-Untersuchung spürt Metastasen früher auf

Veröffentlicht am Montag 31 August 2015 12:40:12 von aschilke
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Eine neue Variante der Positronen-Emissions-Tomographie (PET) kann Prostatakrebszellen überall im Körper aufspüren und damit einen Rückfall nach der Operation frühzeitig erkennen. Für betroffene Patienten könnten sich daraus nach Einschätzung des Berufsverbandes Deutscher Nuklearmediziner e.V. (BDN) neue Behandlungsperspektiven ergeben. Die Therapie des Prostatakrebses befinde sich aufgrund der neuen diagnostischen Möglichkeiten derzeit im Umbruch.

Das Prostatakarzinom ist die häufigste Krebserkrankung bei Männern. Pro Jahr erkranken mehr als 64.000 neu am Krebs der Vorsteherdrüse. „Trotz aller Fortschritte in der Behandlung zählt die Erkrankung immer noch zur dritthäufigsten Krebstodesursache bei Männern in Deutschland“, erläutert Professor Dr. med. Detlef Moka, Vorsitzender des BDN. Zwar ist eine Früherkennung mit dem PSA-Test möglich, der das prostataspezifische Antigen (PSA) nachweist, das unter anderem im Fall einer Krebserkrankung ansteigt. Trotz frühzeitiger Behandlung kommt es bei vielen Patienten zu einem Rückfall, dem Tumorrezidiv.

Auch die Rezidive machen sich relativ frühzeitig durch einen Wiederanstieg des PSA-Werts bemerkbar. „Allerdings erlaubt der Test keine Aussage darüber, wo sich das neu gewachsene Tumorgewebe befindet“, so Moka. Eine Ortung ist jedoch Voraussetzung für eine erneute Operation oder Strahlenbehandlung, die bei vielen Patienten die Überlebenszeiten verlängern und einige vor dem Krebstod retten könnten.


Veröffentlicht am Donnerstag 30 Juli 2015 12:03:07 von aschilke
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Pneumatische Pulsationstherapie in zwei Generationen

Der Begründer der pneumatischen Pulsationstherapie (PPT) ist Stefan Deny. Schon während seines Medizinstudiums (1940-44) kam er mit verschiedenen Naturheilverfahren in Berührung. Sein besonderes Interesse weckte dabei das Schröpfen. Allerdings erschien ihm das Vakuum in den Schröpfgläsern als zu starr und er suchte eine Kraft, durch die neben der Saugwirkung auch Bewegung in das Gewebe gebracht werden könnte. Die Grundidee war somit geboren. Durch den 2. Weltkrieg und seine unmittelbaren Folgen musste Stefan Deny seine Vision erst einmal hinten anstellen und die Existenz seiner jungen Familie sichern. Erst in den 60er Jahren, nachdem die Familie Deny von Schlesien nach Idar-Oberstein gekommen war und einen Betrieb für Schmuckwaren gegründet hatte, konnte er sich wieder der Verwirklichung seiner Idee widmen. Der Grundgedanke seiner Entwicklung war dabei, dass durch pulsierende Saugwellen die Muskulatur und tiefe Gewebe aufgelockert und verstärkt durchblutet werden. Durch diese Stimulation des Gewebes sollte eine verbesserte Stoffwechseltätigkeit des therapierten Bereiches erzielt und die körpereigenen Heilungsprozesse angeregt werden. In langjähriger Forschung fand er heraus, welche Frequenz der Pulsation optimal für diese Zwecke geeignet ist. In den 80er Jahren wurde ein erster Prototyp hergestellt und das Patent angemeldet. Aber, wie auch bei vielen anderen Erfindungen, gelang nicht sofort der Durchbruch für die pneumatische Pulsationstherapie.


Neues aus der Medizin: Forschung: Deutsche Herzstiftung fördert Fluglärmforschung

Veröffentlicht am Donnerstag 23 Juli 2015 10:43:09 von aschilke
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Mainzer Forscher untersuchen die Folgen wiederholter Beschallung durch Fluglärm auf die Gefäße

Simulierter Nachtfluglärm kann die Gefäßfunktion von gesunden Studienteilnehmern, insbesondere aber auch von herzkranken Patienten deutlich verschlechtern. Das ist das Ergebnis einer Lärmwirkungsstudie (FluG-Risiko) der II. Medizinischen Klinik und Poliklinik der Universitätsmedizin Mainz aus dem Jahr 2014. Ein Forscherteam um den Kardiologen Dr. Frank Schmidt will jetzt in einer weiteren Studie der These nachgehen, dass sich Blutgefäße nicht an Lärm gewöhnen. Vielmehr deuten verschiedene Befunde darauf hin, dass die Gefäße gegenüber Schädigungen durch Lärm bei wiederholter Beschallung eher noch empfindlicher reagieren. Die Deutsche Herzstiftung fördert die Studie über einen Zeitraum von 18 Monaten mit 55.000 Euro.

Die Erkenntnis, dass Fluglärm krank macht, ist nicht neu. Es ließ sich bereits zeigen, dass insbesondere Nachtfluglärm zu einem Mehr an Herzkreislauferkrankungen wie Herzinfarkt, Schlaganfall und Bluthochdruck führt (vgl. Hansell et al. BMJ 2015 347:f543; Floud et al. Environ Health 2013 12:89; Greiser et al J Public Health 2007 15:327–337). Vorangegangene Studien konnten mittels statischer Analysen belegen, dass insbesondere bei den Probanden, die schon einmal Nachtfluglärmereignissen ausgesetzt waren – simuliert wurden einmal 30 und einmal 60 Überflüge pro Nacht –, die Verschlechterung der Gefäßfunktion bei der zweiten Exposition signifikant stärker ausfiel. „Dies deutet darauf hin, dass sich die Gefäße nicht an den Lärm gewöhnen. Vielmehr liegt der Verdacht nah, dass sie bei wiederholter Beschallung gegenüber Schädigungen durch Lärm noch empfindlicher werden. Dieser Verdacht muss allerdings noch in speziell auf diese Fragestellung ausgelegten Studien bestätigt werden“, sagt der Direktor der II. Medizinischen Klinik und Poliklinik der Universitätsmedizin Mainz, Univ.-Prof. Dr. Thomas Münzel. Die neue Lärmwirkungsstudie unter der Leitung von Dr. Frank Schmidt aus der Forschungsgruppe der II. Medizinischen Klinik und Poliklinik zielt deshalb darauf ab, den Nachweis zu erbringen, dass Gefäße bei wiederholter Lärmexposition sensibilisiert werden. Einen Antrag zur Förderung des Projektes hatte die Deutsche Herzstiftung genehmigt.

Montage: Peter Pulkowski


Neues aus der Medizintechnik: Gynäkologie: Schmerzüberwachung bei Neugeborenen

Veröffentlicht am Dienstag 21 Juli 2015 13:19:24 von aschilke
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TU-Wissenschaftler entwickeln dafür dehnbare Elektronik zur Messung wichtiger Vitaldaten

Die steigende Zahl der Frühgeburten stellt das deutsche Gesundheitswesen vor neue Herausforderungen. Einer Statistik zufolge werden 9,2 Prozent aller Kinder in Deutschland zu früh geboren. Diese Kinder müssen in den meisten Fällen intensivmedizinisch versorgt und unter ständige Beobachtung gestellt werden.

In diesem Zusammenhang ist es wichtig, frühzeitig potenzielle Risiken zu erkennen, um entsprechend entgegen zu wirken. Ein Faktor, der zurzeit oft in seiner Wirkung unterschätzt wird, ist schmerzbedingter Stress, dem Neugeborene ausgesetzt sein können. Doch lässt er sich nur schwer bis gar nicht eindeutig identifizieren, und seine Detektion birgt mehrere Risiken. Zu einem kann aufgrund der subjektiven Einschätzung betreuender Pflegekräfte eine Übermedikamentierung erfolgen oder das Gegenteil tritt ein und der Säugling erleidet Schmerzen.

Dieser Herausforderung stellt sich die TU Berlin in Kooperation mit mehreren Partnern, darunter G.punkt medical services, die X-SPEX GmbH, die Humboldt-Universität zu Berlin und die Georg-August-Universität Göttingen. Das Ziel der Kooperation besteht darin, ein modulares und routinetaugliches Überwachungssystem zu entwickeln, das je nach Einsatzbereich unterschiedliche Überwachungsfunktionen erfüllt und für die Anwendung in häuslicher Umgebung geeignet ist. Das Projekt NEOMON (Multiparametersystem für das Schmerzmonitoring bei Neugeborenen) wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie innerhalb der Initiative Zentrales Investitionsprogramm Mittelstand (ZIM) gefördert.


Kunst und Kultur: Buchbesprechung: Pirelli – der Kalender. 50 Jahre und Mehr

Veröffentlicht am Montag 20 Juli 2015 15:18:27 von aschilke

Er zählt zu den bekanntesten und begehrtesten Fotokalendern der Welt: The Cal, der Pirelli Kalender. 1964 als originelles Geschenk für ausgesuchte Kunden und VIPs kreiert, entwickelte sich der Pirelli Kalender rasch zum Kultobjekt. Seit nunmehr über 50 Jahren reflektiert The Cal den aktuellen Zeitgeist, die Mode und gesellschaftliche Strömungen. Im Laufe seiner Geschichte präsentierte er die schönsten Models, darunter Alessandra Ambrosio, Gisele Bündchen, Naomi Campbell, Laetitia Casta, Cindy Crawford, Penélope Cruz, Milla Jovovich, Heidi Klum, Angela Lindvall, Sophia Loren und Kate Moss.

Zur Feier des 50. Jahrestages dieser legendären Institution präsentiert TASCHEN den Retrospektivband Pirelli - Der Kalender. 50 Jahre und mehr. Er enthält Nachdrucke sämtlicher Kalender von 1964 bis 2014, fotografiert u.a. von Richard Avedon, Peter Beard, Patrick Demarchelier, Nick Knight, Karl Lagerfeld, Inez van Lamsweerde und Vinoodh Matadin, Annie Leibovitz, Peter Lindbergh, Sarah Moon, Terry Richardson, Herb Ritts, Mario Sorrenti, Bert Stern, Mario Testino und Bruce Weber.


Frühling und Sommer: Augenheilkunde: Schwimmbadkeime gefährlich für die Augen

Veröffentlicht am Donnerstag 16 Juli 2015 15:29:48 von aschilke
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Schwimmbrille verhindert Infektionen

Bakterien verursachen 80 Prozent aller infektiösen Hornhauterkrankungen am Auge. Als möglicher Übertragungsort gilt das Schwimmbad – insbesondere in der Badesaison. Denn trotz des Chlors im Badewasser sammeln sich Schmutzpartikel und Keime im Becken. Diese können in Hornhaut und Bindehaut des Auges eindringen und dort Entzündungen verursachen. Die Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft (DOG) rät deshalb, zum Baden eine gut sitzende Schwimmbrille zu tragen und auf Kontaktlinsen zu verzichten. Bei anhaltenden Beschwerden sollten Betroffene den Augenarzt aufsuchen.

Bei sommerlichen Temperaturen laden Freibäder zur kühlen Erfrischung ein. Viele Badegäste klagen hinterher über gerötete, brennende und tränende Augen. Schuld daran ist das zur Badewasserdesinfektion eingesetzte Chlor. Denn durch eine Reaktion von Chlor mit Urin, Schweiß und Schmutz und Schmutzpartikeln im Badewasser entstehen reizende, chemische Verbindungen, die den schützenden Tränenfilm der Augen angreifen. Normalerweise klingen die Symptome nach wenigen Stunden ab. Augentropfen mit Tränenersatzflüssigkeit lindern das Brennen. „Halten die Beschwerden jedoch länger als 24 Stunden an, sollten Betroffene unbedingt einen Augenarzt aufsuchen, um eine mögliche Infektion auszuschließen“, rät Privatdozent Dr. med. Philip Maier, Leiter des Schwerpunkts Hornhaut- und Bindehauterkrankungen am Universitätsklinikum Freiburg.


Frühling und Sommer: Ernährung: Fleischkonsum ade – Trend zur gesunden und leckeren Alternative

Veröffentlicht am Mittwoch 15 Juli 2015 14:55:50 von aschilke
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Insbesondere immer mehr junge Menschen ernähren sich vegetarisch

Lust auf ein saftiges Schnitzel oder Chicken Nuggets? Der Hunger darauf nimmt nicht ab, doch womit er gestillt wird, ändert sich in jüngster Zeit enorm. Das vermeldet die Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt und verweist dazu auf Studien deutscher und internationaler Marktforschungs-institute. Demzufolge werden Fleisch- und Wurstprodukte immer weniger nachgefragt, was neben den Anhängern von veganer und vegetarischer Ernährung insbesondere auf die steigende Zahl der „Flexitarier“ in Deutschland zurückzuführen ist.

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Allein in den letzten fünf Jahren hat sich der Umsatz von pflanzlichen Brotaufstrichen und Fleischalternativen auf 213 Mio. Euro verdoppelt, in den ersten drei Monaten dieses Jahres legte er um 27 Prozent zu. Gleichzeitig ging die Nachfrage nach Wurst um acht und die nach Fleisch um beinahe neun Prozent zurück. Mehr als elf Mio. Verbraucher entschieden sich 2014 für eine fleischlose Alternative. Diese Entwicklung hin zu mehr tierleidfreier Ernährung wird vor allem von jungen Menschen vorangetrieben. Als Vegetarier bezeichnen sich inzwischen immerhin 15 Prozent der 16- bis 24-Jährigen, wie die aktuelle Mintel-Studie zeigt. Unter ihnen sind auch die meisten Intensivkäufer von Veggie-Produkten zu finden, nämlich 34 Prozent. Doch der Trend ist beileibe keine Jugendbewegung. Zwar stieg die Zahl der „grünen“ Käufer in der Altersgruppe bis 40 Jahre am deutlichsten, doch auch in den älteren Generationen ist das Interesse laut GfK-Consumer Index konstant groß.


1984 Artikel(199 Seiten, 10 pro Seite)
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