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Herbst und Winter: HNO: Jeder Zweite verzichtet bei Schnupfen & Co aufs Küssen

Veröffentlicht am Mittwoch 16 Dezember 2015 10:01:12 von aschilke
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Bei einer Erkältung nehmen die Deutschen durchaus Rücksicht auf ihre Angehörigen. 43 Prozent verzichten bei Schnupfen & Co auf dem Liebesbeweis Nummer 1, dem Küssen. Das ergab eine repräsentative Umfrage von TNS Emnid im Auftrag von Pohl-Boskamp.

Hohenlockstedt, 16. Dezember 2015 – Küssen macht das Leben schöner – doch bei einer Erkältung halten sich die Deutschen zurück. 90 Prozent meiden den direkten Kontakt mit ihrem Partner, 43 Prozent verzichten sogar auf das Küssen. So eine aktuelle Umfrage von TNS Emnid im Auftrag des Arzneimittel-Herstellers G. Pohl-Boskamp GmbH & Co. KG, dem Hersteller des Erkältungsmittels GeloMyrtol forte.


Veranstaltungen, Tagungen und Kongresse: HNO: Beethoven mit Beethovens Ohren gehört

Veröffentlicht am Montag 30 November 2015 10:31:24 von aschilke
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Medizinische Gesellschaft Mainz lädt am Mittwoch, 02. Dezember 2015, um 19.15 Uhr zum letzten Themenabend in diesem Jahr ein

Die Medizinische Gesellschaft Mainz widmet zum Jahresabschluss ihren nächsten Themenabend dem Komponisten Ludwig van Beethoven (1770-1827). Mit Werken wie der Oper Fidelio und der Ode „An die Freude“ aus dem 4. Satz seiner 9. Sinfonie hat er Werke geschaffen, deren musikgeschichtlicher Einfluss kaum zu übertreffen ist. Doch sein Erfolg als Pianist und Komponist wurde ab ca. 1798 von ersten Symptomen eines Gehörleidens überschattet. Die Krankheit führte schließlich zur Taubheit. Sie stellte eine ernste Bedrohung seiner Laufbahn als Musiker dar und war Anlass für eine schwere persönliche Krise Beethovens. Prof. Ulrich Konrad, Leiter des Instituts für Musikwissenschaft an der Universität Würzburg und Mitglied der hiesigen Akademie für Literatur, ist Referent des Abends. Gespickt mit musikalischen Beispielen widmet er seinen Vortrag dem Einfluss des Gehörleidens auf das Werk Beethovens. Moderator des Abends, PD Dr. Kai Ulrich Helling an der Hals-, Nasen-, Ohren-Klinik und Poliklinik – Plastische Operationen der Universitätsmedizin Mainz, geht anschließend der Frage nach, ob die Schwerhörigkeit des Künstlers hätte geheilt werden können. Der Themenabend findet statt am Mittwoch, 02. Dezember 2015, um 19.15 Uhr im Hörsaal Chirurgie (Gebäude 505H) der Universitätsmedizin Mainz (Langenbeckstraße 1, 55131 Mainz). Interessierte sind herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei.


Neues aus der Medizintechnik: HNO: Gutes Hören => Geistige Fitness + Soziale Interaktion

Veröffentlicht am Freitag 27 März 2015 11:12:25 von aschilke
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Eine gute Formel, um sich gegen Demenz zu wappnen

Studie zeigt den Zusammenhang zwischen Hörverlust und Demenz
Hörgerätehersteller Oticon präsentiert Technologie des BrainHearing
Hörverlust ausgleichen, sozial aktiv bleiben und das Gehirn entlasten

Wenn es um das Hören geht, denkt jeder sofort an die Ohren. Das schrille Weckerklingeln, das freudige Hecheln eines Hundes oder die ins Ohr geflüsterten Worte eines geliebten Menschen. Stimmen, Klänge und Geräusche begleiten unseren Alltag. Diese kommen zwar am Ohr an, das tatsächliche Verstehen aber passiert im Gehirn.

Hörverlust und Demenz – Zusammenhang nachgewiesen

Viele denken, gegen Demenz sei kein Kraut gewachsen. Dabei gibt es einige Vorkehrungen, die dabei helfen, den Eintritt einer Demenz zu beeinflussen. Zwei Möglichkeiten, sich gegen eine Demenz zu wappnen, sind der Erhalt der geistigen Fitness sowie die soziale Interaktion. Hier kommt die Hörgeräteakustik ins Spiel. Ein Forscherteam rund um den renommierten amerikanischen Hörakustik-Experten Frank R. Lin (Johns Hopkins Universität in Baltimore, USA) hat herausgefunden, dass ein Hörverlust den Rückgang der kognitiven, also geistigen Fähigkeiten fördert und die Teilhabe am sozialen Leben erschwert.*

Hörgerät  Vergleich mit Kaffeebohnen Bildquelle: Oticon GmbH

Gutes Hören hält fit: Den eigenen Kopf und auch das soziale Gefüge

Hörgeräte unterstützen die Betroffenen dabei, sich wieder wohl zu fühlen und wieder am sozialen Leben teilzunehmen. Familienfeiern oder eine laute Umgebung voller unterschiedlichster Klangerlebnisse – mit der richtigen Hörlösung verlieren sie ihren Schrecken. Die neue Hörgerätegeneration von Oticon kann aber noch mehr. Seit mehr als 15 Jahren erforscht und entwickelt Oticon die BrainHearing Technologien. Sie orientieren sich an der Arbeitsweise des Gehirns und unterstützen es so bei der anstrengenden „Versteh-Arbeit“.


Herbst und Winter: HNO: Erkältung oder Heuschnupfen?

Veröffentlicht am Mittwoch 04 März 2015 10:30:14 von aschilke
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Start der Pollensaison: Johanniter geben Tipps für Allergiker

Ständiges Niesen, tränende Augen, laufende Nase: Die klassischen Erkältungssymptome können auch auf Heuschnupfen hinweisen – denn Hasel und Erle haben bereits zu blühen begonnen. Millionen von Menschen sind in Deutschland von dieser allergischen Erkrankung betroffen. Die Experten der Johanniter-Unfall-Hilfe geben Tipps, wie die Pollenallergie erkannt, gelindert und behandelt wird.

Erkältung oder Heuschnupfen – was sind die Unterschiede?

Die Symptome der Pollenallergie ähneln den Beschwerden bei einer Erkältung: Nasenlaufen, Niesanfälle, gerötete oder brennende Augen sowie Jucken im gesamten Nasen-Rachen-Bereich. Dazu kommen häufig allgemeine Symptome wie Müdigkeit, Abgeschlagenheit oder Kopfschmerzen. Doch es gibt auch Unterschiede: Typisch für den Heuschnupfen im Gegensatz zu einem Infekt ist zum Beispiel das plötzliche Auftreten der Symptome bei Kontakt mit Pollen, also häufig außerhalb der Wohnung. Ist das Nasensekret bei Heuschnupfen wässrig und klar, kann es beim Erkältungsschnupfen gelblich verfärbt sein. Typisch für Pollenallergiker ist auch, dass der Heuschnupfen bei Regen nachlässt, weil die Luft von den Blütenpollen reingewaschen wird. Denn Allergien wie der Heuschnupfen werden ausgelöst, indem Pollen von Gräsern und Bäumen über die Atmung aufgenommen werden. „Kommen die Schleimhäute in Mund, Nase oder Augen damit in Berührung, gibt der Körper sogenannte Histamine ab, die die genannten Symptome hervorrufen“, erklärt der Landesausbildungsleiter der sächsischen Johanniter, Peter Appelt.


Neues aus der Medizin: HNO: Nebenhöhlenentzündung

Veröffentlicht am Dienstag 10 Februar 2015 12:47:42 von aschilke
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In hartnäckigen Fällen hilft eine Radionuklid-Therapie

Die Nase ständig verstopft, Schmerzen im Gesicht, im Hals nervt ein Kloß: Eine chronische Entzündung der Nasennebenhöhle kann Betroffenen schwer zusetzen. Schätzungsweise drei Millionen Menschen erkranken jedes Jahr in Deutschland an chronischer Sinusitis, wie der Fachbegriff lautet. Bringen weder Medikamente noch Operationen die ersehnte Erleichterung, kann eine neue nuklearmedizinische Behandlung helfen – die Radio-Tympano-Sinu-Orthese (RTSO). Dabei bekämpfen radioaktive Partikel die entzündete Schleimhaut, wie der Berufsverband Deutscher Nuklearmediziner e.V. (BDN) erklärt. Die RTSO dauert zehn Minuten, ist eine Kassenleistung und kommt für Erwachsene auch bei chronischer Mittelohrentzündung in Frage.

Entzündungen der Nasennebenhöhlen und des Mittelohrs gehören zu den Erkrankungen, mit denen Hals-Nasen-Ohrenärzte am häufigsten zu tun haben. In der Regel verordnen sie zunächst abschwellende oder entzündungshemmende Medikamente, Inhalationen oder Antibiotika. Halten die Beschwerden an, stehen verschiedene Operationstechniken zur Verfügung, um Eiter, entzündetes Gewebe oder Engstellen zu beseitigen. Tritt auch nach diesen Eingriffen keine spürbare Besserung ein, kann eine Radio-Tympano-Sinu-Orthese (RTSO) hilfreich sein. Dieser Begriff aus dem Lateinischen bedeutet übersetzt: Wiederherstellung nicht-entzündlicher Schleimhautverhältnisse in der Paukenhöhle oder der Nasennebenhöhle durch Bestrahlung.


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