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Neues aus der Medizin: Urologie: Blasenkrebs – oft ein Zufallsbefund

Veröffentlicht am Dienstag 02 Juni 2015 10:41:19 von aschilke
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Urologen wollen das Bewusstsein von Risikopatienten schärfen

Harnblasenkrebs ist die zweithäufigste urologische Tumorerkrankung. Der Berufsverband der Deutschen Urologen e.V. (BDU) macht deshalb wiederholt darauf aufmerksam, dass ein Tumor in der Blase zunächst ohne charakteristische Symptome wächst. „Ein gesetzliches Früherkennungsprogramm gibt es zurzeit nicht“, sagt BDU-Präsident Dr. Axel Schroeder. „Auch verschiedene Blasenkrebs-Schnelltests, die seit einiger Zeit Schlagzeilen machen, sind noch nicht weit genug entwickelt, um für ein generelles Screening in der Bevölkerung geeignet zu sein.“ Umso wichtiger sei eine risikoadaptierte Früherkennung für Personen mit einem erhöhten Gefährdungspotenzial, so der Neumünsteraner Urologe weiter.

Das Robert Koch-Instituts verzeichnet jährlich rund 29.000 Neuerkrankungen. 2010 erkrankten 21.550 Männer und 7.240 Frauen in Deutschland an Blasenkrebs. Damit sind Männer fast dreimal so oft betroffen wie Frauen. Blasenkrebs ist die vierthäufigste Krebsart des Mannes. Das durchschnittliche Erkrankungsalter beträgt bei Männern 72 Jahre, bei Frauen etwa 74 Jahre. Aber auch jüngere Männer und Frauen können erkranken.


Neues aus der Medizintechnik: Urologie: Blasenverweilkatheter aus einhundert Prozent Silikon

Veröffentlicht am Dienstag 02 Juni 2015 10:37:29 von aschilke
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Den neuen Katheter gibt es jetzt auch mit Tiemannspitze. Er zeichnet sich durch zahlreiche Verbesserungen aus.

Urimed Cath ist die konsequente Weiterentwicklung des bewährten Silikon-Dauerkatheters der B. Braun Melsungen AG und ersetzt diesen ab sofort. Neu ist, dass es Urimed Cath jetzt auch mit Tiemannspitze gibt.


Neues aus der Medizin: Urologie: Peniskarzinom - Neue Therapiemethoden erhalten Lebensqualität

Veröffentlicht am Mittwoch 06 Mai 2015 11:07:04 von aschilke
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Peniskarzinome sind in Deutschland selten, für die betroffenen Männer aber extrem belastend. Seit sich in den letzten Jahren eine möglichst organerhaltende operative Therapie durchgesetzt hat, bleiben den Patienten eine deutlich verbesserte Lebensqualität und sexuelle Zufriedenheit. Die weniger restriktive Operation erfordert aber, wie die Deutsche Gesellschaft für Urologie e.V. (DGU) betont, eine erheblich intensivere Nachsorge und damit mehr Eigenverantwortung und Therapietreue der Männer.

„Die Entwicklung zur organerhaltenden Tumorchirurgie beim Peniskarzinom stellt für unsere Patienten einen großen Therapiefortschritt dar“, sagt Prof. Dr. Oliver Hakenberg, Generalsekretär der DGU. Basierend auf den evidenzbasierten Leitlinien zur Therapie des Peniskarzinoms der European Association of Urology (EAU) wird seit 2010 - wenn möglich - mit einem geringeren Sicherheitsabstand zum Tumor operiert, sodass vielen Männern mit frühen Tumorstadien eine Penisteilamputation erspart bleiben kann. Wenn der Tumor noch nicht in die umliegenden Gewebe vorgedrungen ist, kann unter Umständen auch eine Lasertherapie oder eine Bestrahlung infrage kommen. „Im Gegensatz zur partiellen oder totalen Penisamputation bedeutet der Organerhalt eine enorme Entlastung für die Betroffenen. Sie können weiterhin sexuell aktiv sein und meist ohne Beeinträchtigung Wasser lassen“, erklärt Prof. Hakenberg. Die weniger radikalen OP-Verfahren bringen allerdings eine veränderte, engmaschige Nachsorge über mindestens fünf Jahre mit sich, um wiederkehrende Tumore, sogenannte Rezidive, rechtzeitig zu erkennen und zu behandeln. Die aktuelle EAU-Leitlinie sieht in den ersten beiden Jahren alle drei Monate, danach halbjährliche Kontrollen vor. Treten bei einem Peniskarzinom Metastasen in den Leistenlymphknoten auf, werden diese entfernt, parallel mit einer Chemotherapie behandelt und in der Nachsorge ebenfalls streng kontrolliert.


Neues aus der Medizin: Urologie: Konzertierte Aktion für Prostata-Studie

Veröffentlicht am Mittwoch 22 April 2015 09:09:59 von aschilke
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PREFERE sorgt für bessere Diagnostik und Betreuung
Unterstützer appellieren an Ärzte und Patienten
Patienten sollen Ärzte aktiv auf PREFERE-Studie ansprechen

In einer konzertierten Aktion wollen Ärzte, Patienten, Krankenkassen und Deutsche Krebshilfe die weltweit größte Studie zum Prostatakrebs zu einem Erfolg machen. Ziel der 2013 gestarteten PREFERE-Studie ist es, zu analysieren, von welcher der vier infrage kommenden Optionen für die Erstbehandlung von Prostatakrebs in einem frühen Stadium der Patient auf lange Sicht am meisten profitiert: Insbesondere sollen dabei Nebenwirkungen und Komplikationen berücksichtigt werden, um den Patienten künftig die für sie ideale Option empfehlen zu können. Die gemeinsame Informations-Kampagne für PREFERE soll darauf abzielen, das Engagement der Ärzte zu erhöhen, neutral über die Studie und die vier Behandlungsoptionen aufzuklären und so die Patientenbeteiligung deutlich zu steigern. „Wir müssen noch deutlicher machen, dass jeder Patient durch seine Teilnahme einen hohen Nutzen hat: Eine verbesserte Diagnostik, eine engmaschigere Betreuung, Behandlung auf medizinischem Top-Niveau und eine intensivere Nachsorge als üblich“, so Studienleiter Prof. Dr. Michael Stöckle. Jährlich erkranken zwischen 65.000 und 70.000 Männer an Prostatakrebs. Die bösartige Wucherung der Vorsteherdrüse ist damit die häufigste Krebsform bei Männern.

Studien-Teilnehmer profitieren von besserer Diagnostik und Betreuung

Die Teilnehmer der PREFERE-Studie profitieren von einer besseren Diagnostik, indem ein spezialisierter Pathologe den Befund absichert. „In rund 20 Prozent der Fälle stellen wir derzeit fest, dass der erste Befund nicht vollständig zutrifft. Allein dies wäre Grund genug für jeden Patienten, sich an der Studie zu beteiligen. Denn eine präzise Diagnostik ist Voraussetzung einer erfolgversprechenden Therapie. Ein Patient, der nicht an der Studie teilnimmt, müsste für das Zweitgutachten über 1.000 Euro zahlen“, so Studienleiter Prof. Dr. Michael Stöckle. Darüber hinaus betreuen erfahrene Spezialisten in ausgewiesenen Studienzentren die PREFERE-Teilnehmer intensiver als üblich, behandeln engmaschiger und kontrollieren auf modernstem medizinischem Niveau. Die Beobachtungszeit beträgt mindestens 13 Jahre. Dabei haben PREFERE-Teilnehmer durch die enge Zusammenarbeit ihres Urologen und/oder Strahlentherapeuten mit dem Studienzentrum während der Nachsorge eine doppelte Sicherheit in der Betreuung.


Neues aus der Medizin: Urologie: Hodenhochstand früher behandeln, Langzeitfolgen reduzieren

Veröffentlicht am Mittwoch 08 April 2015 10:37:22 von aschilke
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Urologen starten Aufklärungs-Kampagne im Internet

Der Hodenhochstand zählt zu den häufigsten urologischen Erkrankungen von Kindern: Bei etwa drei Prozent aller zum Termin geborenen Jungen sind ein oder beide Hoden nicht im Hodensack tastbar. Diese Entwicklungsstörung wird häufig zu spät erkannt und therapiert, warnt die Deutsche Gesellschaft für Urologie e.V. (DGU). Mit ernsten Folgen: „Wird der Hodenhochstand nicht bis zum Ende des ersten Lebensjahres behandelt, drohen Unfruchtbarkeit und ein bis zu 8-faches Risiko, später an Hodenkrebs zu erkranken“, so Prof. Dr. Raimund Stein, Vorsitzender des DGU-Arbeitskreises Kinder- und Jugendurologie. Eine Kampagne der Fachgesellschaft im Internet soll junge Eltern nun darüber aufklären.

Mit diesem Schritt geht die DGU neue Wege. „Wir wollen die modernen Formen der sozialen Interaktion nutzen und Eltern kleiner Jungen in ihren Lebenswelten abholen, um ihr Bewusstsein für Hodenhochstand zu wecken und sie über Diagnostik und aktuelle Therapieformen zu informieren“, kündigt DGU-Präsident Prof. Dr. Stephan Roth an. Gut aufgeklärte Eltern könnten wesentlich dazu beitragen, die Entwicklungsstörung frühzeitig zu erkennen, da die verschiedenen Formen einer Hodenfehllage bei den Vorsorgeuntersuchungen nicht immer zweifelsfrei zu diagnostizieren sind.


Alternative Medizin: Urologie: Pflanzlich gegen Harnwegsinfekte

Veröffentlicht am Mittwoch 18 Februar 2015 10:30:30 von aschilke
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Aktuelle Untersuchungen zu Orthosiphon zeigen antiadhäsive Wirkung

Statistisch betrachtet leidet jede 5. Frau einmal jährlich unter Blasenentzündung. Bei rund 50 % der Patientinnen tritt innerhalb eines Jahres ein Rezidiv des Infekts auf.

Umso wichtiger erscheint vor diesem Hintergrund die umfassende, gründliche und nachhaltige Behandlung eines Harnwegsinfekts. Mit der einzigartigen Pflanzen-Kombination aus Orthosiphon-, Goldruten- und Hauhechel-Extrakten ist Aqualibra® bei unkomplizierten Harnwegsinfekten – auch begleitend zur Antibiotika-Therapie – eine sehr gute Empfehlung. Denn zusätzlich zu den bekannten diuretischen, krampflösenden, schmerzlindernden, entzündungshemmenden und antimikrobiellen Eigenschaften der enthaltenen Pflanzen-Extrakte konnte in aktuellen Untersuchungen (in vitro; Rafsanjany N et al. J Ethnopharmacol 2013; 145: 591–7) für Orthosiphon-Extrakt auch eine ausgeprägt antiadhäsive Wirkung gezeigt werden. Dadurch kann das Anheften von Bakterien an der Blasenschleimhaut verhindert werden, was die schnelle und gründliche Ausspülung der Erreger unterstützt. Eine gründliche Ausspülung der Erreger ist wichtig für einen nachhaltigen Behandlungserfolg und kann helfen, das Risiko einer wiederkehrenden Blasenentzündung zu verringern.

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Neues aus der Medizintechnik: Urologie: biolitec® präsentiert XCAVATOR™-Faser für Laser-Behandlung von Prostatavergrößer

Veröffentlicht am Freitag 29 November 2013 12:10:33 von aschilke
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Erfolgreiche Vorstellung innovativer Produktneuheiten für minimal-invasive Lasertherapie auf Medica 2013 – Kontaktfaser XCAVATOR™ mit exzellenten Ablationsraten bei urologischen Indikationen – Multifunktionaler neuer Diodenlaser Leonardo® mit fachübergreifenden Einsatzmöglichkeiten auch bei gynäkologischen Anwendungen

Jena, 29. November 2013 – Auch dieses Jahr konnte die biolitec®, der Technologieführer in der Entwicklung von fiberoptischen Produkten aus Jena, wieder eine Bandbreite an Neuheiten auf der weltgrößten Medizinmesse Medica 2013 dem breiten Publikum, welches gut zur Hälfte aus internationalen Besuchern bestand, präsentieren. Dazu zählten der Diodenlaser Leonardo® als der vielseitigste, universell anwendbare medizinische Laser auf dem heutigen Markt, welcher weitreichende Möglichkeiten zur Verbesserung der Behandlungsergebnisse für den Patienten eröffnet. Weiterhin wurde als besonders schonende Alternative gegenüber den herkömmlichen Methoden die besonders schonende Lasertherapie HOLA™ (Hysteroscopic Outpatient Laser Applications), die sowohl mit dem Ceralas®HPD-Laser sowie dem neuen Leonardo®Dual-Laser die Myome ambulant und auch unter lokaler Anästhesie therapiert, vorgestellt.


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